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Meine Top 7 Schritte zum Loslassen

Die Schritt für Schritt Anleitung zum Loslassen
Loslassen in 7 Schritten
TaDa, Du Liebe - wie schön dass Dich das Thema Loslassen auch so interessiert, wie mich.
Ich habe mich intensiv mit dem Loslassen beschäftigt und berichte Dir im Folgenden von meinen 7 Schritte. Mit diesen sieben einzelnen Etappen, wird es Dir viel leichter gelingen loszulassen und Dich von alten Verstrickungen zu lösen. Tja, und wen wir mal ehrlich sind, mit ü 40 gibt es noch so einiges, was uns belastet und im Hier und Jetzt davon abhält zufrieden und glücklich zu sein. Oder?

Meine 7 Schritte zum Loslassen:

Bevor ich jetzt in die einzelnen Etrappen einsteige, will ich vorab etwas loswerden. Es ist mir wichtig, da es ja praktisch wie meine eigene Methode betrachtet werden kann. Räusper, ...also, ganz ehrlich, ich bin total gespannt, wie Dir diese 7 Schritte helfen werden in Deinem Leben Ordung zu schaffen. Wenn Du meine 7 Tipps ausprobiert hast, interessiert es mich wahnsinnig, was Du dabei erleben wirst.
Vielleicht hast Du ja Lust mir und anderen davon zu berichten? Dann teile vielleicht bei Instagram unter @doreenfalkenthal, was Du erlebt hast und ob es hilfreich für Dich war.

Dankeschön

Ich Danke Dir Orynamaona, Du tolle Frau
Dankeschön und einlassen

Jetzt geht es aber los - meine 7 Schritte-Methode zum Loslassen ...

1. Was müsste ich loslassen?

Was genau ist es eigentlich, was mich im Hier und Jetzt behindert? Was hält mich noch davon ab glücklich zu sein oder mich selbst zu lieben?

Manchmal sind es ganz offensichtliche Dinge:

  • Klamottenstapel in Größen, die seit Jahren nicht passen
  • Küchenutensilien, die ich noch nie wirklich benutzt habe
  • Trödelkisten voller Zeug, von dem ich nicht weiß, wie es jemals in meinen Keller kam
  • Kosmetika , die längst abgelaufen sind
  • Schmuck, den ich nie tragen würde
  • Deko, also Geschenke von Leuten, die dachten, es würde mir gefallen
  • Bücher, die ich nie wieder lesen werde
  • Schuhe, die eigentlich zu keinem Kleidungsstück passen
  • Telefonnumern von Leuten, die ich nie anrufen werde

Manchmal sind es aber auch Gefühle, die uns klein machen. Es können innere Stimmen sein, die uns runterziehen oder aber Personen, die wir vermissen.

Vielleicht ist es an der Zeit alte Überzeugungen los zu lassen oder Groll gegen irgend jemanden aufzulösen.

Was behindert Dich im Alltag. Welche alten Verstrickungen kannst Du noch nicht lösen?
Was behindert Dich noch im Alltag?

2. Warum ist es noch da?

Der zweite Schritt ist nun schon etwas anspruchsvoller. Warum ist diese Sache oder dieses Ding überhaupt noch in meinem Leben? Warum ist es noch Teil in meiner jetzigen Realität? Was genau macht es bei oder in mir?

Was soll das Ganze Festhalten an dieser einen unangenehmen Sache überhaupt?

Versuche Dich ehrlich zu fragen:

  1. Was genau sind die Gefühle dazu?
  2. Welche Art von Bremse, stellt diese Sache für mich dar?
  3. Wovon hält sie mich ab?
  4. Was nervt daran eigentlich am Meisten?
  5. Was ist der Inhalt, die Hauptüberschrift zu dieser Sache?

Ein Beispiel wäre:

2 wirklich hübsche Kleider in meinem Schrank. beide passen mir seit 4 Jahren nicht mehr. Meine Antworten auf die oben gestellten Fragen sind folgende:

  1. Ich hasse mich dafür, dass ich da nicht mehr rein passe. Ich bin wütend so viel mehr zu wiegen als vor 4 Jahren.
  2. Ich sehe in meinem Kleiderschrank viele Klamotten und kaufe keine neuen, weil ja Kleider da sind. Ich ziehe keine Kleider mehr an, weil ich in die alten nicht rein passe und noch keine neuen gekauft habe.
  3. Ich kaufe nichts hübsches, wo ich vielleicht auch jetzt schön drin aussehen würde, weil ich ja die ganze zeit sauer darüber bin, in die Kleider von damals nicht rein zu passen.
  4. Ich bin zu dick. Ich werde täglich daran erinnert, dass ich 7 Kilo mehr wiege, als vor 4 Jahren. Ich kann ständig sauer auf mich bleiben und von mir selbst enttäuscht sein, dass ich nicht mehr so dünn wie früher bin.
  5. Ich bin zu dick. Diese Überschrift leuchtet über der Tatsache. Die wirklich hübschen Kleider im Schrank erinnern mich täglich daran.

3. Würdigen, dass es da war.

Das klingt erstmal wirklich schwierig. Vor allem, wenn Du Deine Überschrift zu dieser Sache gefunden hast.

Zum Glück hattest Du ja im Schritt zwei schon einige Antworten erahnt. Diese helfen Dir nun herauszufinden, wieso es vielleicht auch sinnvoll war, das es diese Sache in Deinem Leben gab.

Ich weiß, jetzt wird es wirklich herausfordernd. Bitte versuche es trotzdem.

Bitte probiere herauszufinden, was gut daran war, das es mal da war.

Wofür war es gut, dass es da war?

Bleiben wir einfach bei meinem Beispiel. Diese beiden hübschen Kleider in meinem Kleiderschrank.

Wofür ist es gut, dass diese Kleider mal in meinem Leben waren? Versuche bitte wirklich eine rosa-strahlende Brille aufzusetzen und es herauszufinden. Also, wenn ich ehrlich bin, dann kann ich sagen:

  • ich habe es geliebt in Kleidern auf Feste zu gehen
  • ich mochte die Farben an mir
  • ich fand mich hübsch in diesen Kleidern
  • es waren sehr bewegende Feten, wo ich diese beiden Kleider trug (Hochzeit, Silberhochzeit und 40. Geburtstag eines Freundes)
  • ich liebe die Fotos von damals, vor allem mich in diesen Kleidern
  • damals fand ich mich hübsch
Mit diesen 7 Schritten gelingt es Dir endlich loszulassen.
Meine 7 Schritte loszulassen

4. Frieden finden

Der vierte Schritt klingt ebenfalls schwierig. Je nachdem, was es ist, was Du loslassen willst - könnte Dir dieser Schritt einige bewusste Anstrengungen kosten.

 

Im dritten Schritt darfst Du dank der rosa roten Brille ehrausfinden, was daran gut war.

Jetzt ist es an der Zeit Frieden mit dieser Sache zu schließen.

 

Also, was ist zu tun?

Ich erkenne an, das ich es damals irgendwie warhr nahm. Das ich noch heute bestimmte Gefühle und Überzeugungen an diese Sache binde.

Wenn ich ehrlich bin, mochte ich mich damals eigentlich gar nicht so gerne wie heute, aber diese Fotos von mir in diesen tollen Kleidern sehen so toll aus. Ich empfinde mich als hübsch.

Früher war alles besser?

Das ist natürlich eine verwaschene Wahnehmung. Die Wahrheit ist, dass es auch sehr schwere Zeiten waren. Gerade vor 6 Jahren, als ich eigentlich keinen Grund sah mein Leben weiter zu führen. Damals kaufte ich mir dieses teure Kleid nur um nach Außen zu strahlen. Ich wollte nicht, dass irgendjemand merkte, wie traurig ich war. Ich wollte nicht, dass meine Famlie dachte, ich käme nicht zurecht nach der Eileiterschwangerschaft und der Not OP. Ich wollte, dass alle dachten, es gehe mir gut. Die Fotos zeigen auch eine sehr hübsche Frau in einem strahlenden Kleid. Aber ist es die Wahrheit?

Mache Erinnerungen belügen uns. Sie verwechseln Wunsch und Realität.

5. Aktuell prüfen, ob es noch bleiben darf.

So meine Liebe, jetzt wird es ernst. Wenn Du Dir die Fragen oben ehrlich beantworten konntest. Ich meine wirklich ehrlich, also auch mit Wahrheiten, die Du lieber vergessen würdest ... Was bleibt dann?

In meinem Beispiel bleibt ein fader Nachgeschmack.

Diese Kleider gauckeln mir vor, früher wäre alles besser gewesen, nur weil ich untergewichtig war? Aber weshalb wog ich damals so wenig? Die Wahrheit ist es waren schreckliche Monate. Ich hatte mich gerade frisch getrennt und mussßte mich der Wahrheit stellen niemelas Mutter zu werden. Damals hatte ich kein Appetiet, schlef dehr schlecht und nahm sogar Medikamente.

Will ich das wirklich weiterhin in meinem Leben haben?

Ganz ehrlich. Will ich mich wirklich dauerhaft schlecht fühlen, wenn ich diese hübschen und teuren Kleider ansehe? Will ich eine falsche Erinnerung über mein aktuelles Wohlbefinden stellen? Ist das wirklich hilfreich für mich?

Was ist Deine Antwort zu Deiner loszulassenden Sache?

6. Entscheide Dich - Lass los.

So kommen wir nämlich zum 6. Schritt. Entscheide Dich wirklich aktiv. Darf diese Sache weiterhin in Deinem Leben sein? Willst Du sie neu bewerten und behalten? Oder aber ist es an der Zeit diese Sache gehen zu lassen. Ist es Zeit zu erkennen, wofür es gut war und es achtsam zu verabschieden?

Entscheide Dich. Jetzt.

Ja oder Nein? Kannst Du Dich bewusst für das Loslassen entscheiden?
Entscheide Dich für das Los-lassen

Du hast jeden Tag die Wahl zu entscheiden, welche Dinge in Deinem Leben bleiben können und welche Dinge gehen dürfen.

Wie entscheidest Du Dich heute? Jetzt? Triff in diesem Moment eine Entscheidung.

Festhalten oder Loslassen?

Für mich und meine Kleidersache gibt es nur noch einen richtigen Weg. Die Kleider müssen weg.

Ich will mich doch nicht länger schlecht fühlen, wenn ich diese Mini-Kleider sehe. Wozu auch?

Heute bin ich gesund. Ich ernähre mich gesund und ausgewogen und habe fast ein Idealgewicht. Wenn ich ehrlch bin, mag ich diese Farben noch immer. Ich habe Geld und Lust Kleider zu tragen. Also ist es an der Zeit diese "Schlechte Laune Garantien" aus meinem Schrank auszusortieren. Ich brauche doch Platz um mir endlich etwas zu gönnen, das unterstreicht, wie es mir heute geht. Ich brauche doch Kleider im Schrank, die ich sofort anziehen will, wenn ich heute Abend eingeladen werden sollte.

Triff eine Entscheidung und dann reagiere neu.

Ab jetzt wirst Du wissen, was zu tun ist. Es wird ein ganz natürlicher nächster Schritt entstehen. Atme kurz ein und aus und erlaube Dir diesen Schritt zu erkennen. Und los!

Atme!

Das Atmen ist eine tolle Möglichkeit kurz inne zu halten. Seine Gedanken zu sortieren & neue Richtungen zu erkennen.

Dir fällt es schwer bewußt zu atmen und zu entspannen? Keine Sorge, da bist Du nicht die einzige. Viele Frauen in der Mitte ihres Lebens haben vergessen, wie es ist sich mit sich selbst zu verbinden. Wir Frauen ü40 hasten umher um allen anderen die Wünsche von deren Augen abzulesen. Wir sind es so gewohnt auf das Wohl unserer Liebsten zu achten, dass wir uns dabei vergessen haben. Stück für Stück, fast unbemerkt. Und jetzt sitzt Du da und denkst Dir: Wie soll ich denn entspannen? Da habe ich gar keine Zeit für. Eigentlich weiß ich auch gar nicht wie ich das machen soll. Meditation ist mir zu langatmig. Da habe ich keine Ruhe.

Autogenes Training ist ein Weg

Tada, rettung naht. Ich kenne viele Frauen, die sich noch nicht so richtig entspannen können. Oft haben sie auch eine sehr hohe Erwartung an entspannte Momente oder Meditation. Mein Tipp: Fang langsam an.

Atme.

Übe Dich auf ein paar Sekunden entspannter Atem-Momente.

Übe einige Sekunden Ruhe zu fühlen.

Falls Dir das auch schwer fällt, habe ich eine kleine Empfehlung für Dich.

Probiere Autogenes Training.

Mein online Kurs hilft Dir Schritt für Schritt Entspannung zu üben.
Autogenes Training für Frauen ü40

Falls Dein Interesse geweckt ist und Du direkt mehr erfahren möchtest, stöbere gern in der Vorab-Infos zum online Kurs Autogenes Training.

7. Mein Loslass - Ritual

So, Du Liebe, jetzt ist es soweit. Wie hast Du Dich entschieden? Festhalten oder Loslassen?

Je nachdem welchen Weg Du wählst ergiben sich andere Möglichkeiten.

Ich habe im Laufe meines Lebens gemerkt, wie gut es ist Rituale zu haben.

Einschlafrituale für Kids, kennst Du bestimmt.

Rituale für langjährige Partnerschaften sind Dir vielleicht auch schon begegnet. (Falls nicht -> hier <- habe ich einen Artikel dazu für Dich geschrieben.)

Welche Rituale schlage ich vor zum Loslassen und neu machen?

  • Aussortieren
  • verschenken
  • spenden
  • weitergeben
  • abheften
  • wegwerfen
  • verbrennen
  • vergraben
  • zerreißen, zerschneiden
  • etwas neues daraus entwerfen
  • eine Kollage basteln
  • in einen Rahmen setzen
  • einen Ort finden um es würdevoll zu archivieren
  • jemanden seinen Anteil zurückgeben (auch symbolisch)

Im heutigen Podcast von Orynamona 2.0 berichte ich ausführlich über diese 7 Schritte und gebe auch andere Beispiele um zu verdeutlichen, wie Du mehr und mehr bewusst loslassen kannst. Den Podcast Orynamona 2.0 findest Du natürlich in der orynamona Tempel  Plattform oder als Youtube Video.

Affirmationen können ebenfalls beim Loslassen unterstützen.

Was Affirmationen sind und wie Du sie nutzen kannst erkläre ich Dir ausführlich in einem anderen Blogartikel: -> hier lang<- .
Das Finden einer passenden Affirmation kann wirklich unterstützend wirken. Das Thema Affirmation und Loslassen ist ein wichtiger Bestandteil in meinem online Kurs: *Autogenes Training*.
Schau gern vorbei: hier zu den *Kurs -Infos*, denn vielleicht ist es genau die Hilfe, die Du derzeit brauchst um entspannter in Deinem Leben und im Hier und Jetzt sein zu können.

 

Mein Fazit zum Loslassen

Wie genial, Du hast den gesamten Artikel gelesen. Ich bin begeistert und auch etwas aufgeregt. Wirst Du diese sieben Schritte nun ausprobieren? Hast Du erkannt, wie wichtig es ist sich mit seinen Überzeugungen zu dieser Sache auseinander zu setzen?

Zusammenfassend läßt sich sagen, Loslassen ist eine Entscheidung.

Das Loslassen ist Deine Entscheidung.

Wie entscheidest Du Dich? Loslassen oder Festhalten an alten Dingen?
Loslassen ist Deine Wahl.

Danke, dass Du bist - wer du bist.

Versuche mal folgende Affirmation in den nächsten Tagen. Probiere es einfach nur mal aus. Lass Dich überraschen, was passiert. Deine Aufgabe: Tägliches wiederholen.

Sieh´ Dir selbst in die Augen und sag es Dir selbst.

"Ich bin ein Geschenk. Danke, dass es mich gibt."  

So wie Du bist, bist Du ein Geschenk.
Du bist ein Geschenk für die Welt.
Meine Liebe, ich wünsche Dir viele erfolgreiche Loslass-Prozesse mit den sieben Schritten, die ich Dir heute verraten habe. Es ist meine absoluten Meisterinnenempfehlung. Versuche wirklich ehrlich zu sein und auch die unangenehmen Gefühle zu erforschen ... dann wird sich sehr vieles auflösen dürfen. Du hast es in der Hand.
Ich bin so neugierig, ob Dir die Schritte auch helfen. Vielleicht hast Du Lust mir von Deinen Loslass-Erfolgen zu berichten? Dann los:
entweder hier per E-Mail: -> E-Mail<-
oder direkt bei Instagram @doreenfalkenthal.
Ich freue mich auf Dich & Deine Geschichte
#herzlicht1 ...

www.Orynamona.de

Lady Ory